Berichte

Helferfest im „Hölzle“

Ein sommerlich geschmückter Freiplatz vor der Grillhütte beim „Hölzle“ erwartete die zahlreichen Helferinnen und Helfer, die gutgelaunt der Einladung zum Helferfest gefolgt waren. Wieder einmal war dies Gelegenheit zur Begegnung, zum Gedankenaustausch, zu einer Art Freundschaftstreffen. Vorsitzender Klaus Schellenberg konnte aufgrund einer Terminüberschneidung erst später dazu stoßen.

Einsatzleiterin Regina Epple freute sich bei ihrer Begrüßung, auch drei ganz neue Mitarbeiterinnen willkommen zu heißen und vorzustellen. Sie bedankte sich rückblickend für den pflichtbewussten Einsatz der „alten und neuen Hasen“.

Dieses Treffen war auch wieder Gelegenheit für Regina Epple die Anwesenden über Details aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 sowie über aktuelle Ereignisse zu informieren.
Dabei erging auch die Einladung an die Helferinnen und Helfer zur jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung zu kommen.

Ein ganz besonderer Dank galt Alois Schöndienst und Jenny Schnell für ihre Unterstützung bei Computerproblemen und –veränderungen. Ebenso galt ein herzliches Dankeschön dem Vorsitzenden Klaus Schellenberg, der bei der Erledigung des bürokratischen Schreibkrams stets hilfreich zur Seite steht. Auch Traudl Schmitt bekam ein Dankeschön für ihre Mitarbeit, wenn es um Öffentlichkeitsarbeit geht oder um werbetechnische Maßnahmen.

Die von Herzen kommende Überzeugung war Frau Epple anzumerken als sie sagte: „Die Gründung unseres Vereins war eine gute Sache. Viele alte Mitbewohner können dadurch länger in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Macht weiter so, unterstützt uns, dann haben wir es alle leichter“.

Regina Zepf erläuterte in einem kurzen Überblick die Einsatzzahlen seit Vereinsgründung und sprach über die Ferienbetreuung. Das Programm dazu wird von den Betreuerinnen mit geplant und ist sehr abwechslungsreich. Auch hier gab es ein Dankeschön an alle Mitwirkenden.

Danach ging es zum kulinarischen Teil über mit vorzüglichem Grillgut, reichlich Salaten, selbstgebackenem Brot und natürlich diversen Getränken sowie einer Tombola. Auch wenn die Temperatur langsam auffrischte – die Stimmung und die Freude über dieses Festle hätten nicht besser sein können.

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Jahreshauptversammlung der Nachbarschaftshilfe

Nachbarschaftshilfe gewinnt weiter an Bedeutung
Wurmlinger Verein verzeichnet im abgelaufenen Geschäftsjahr
einen Rekordumsatz - Helfer gesucht
Der junge Nachbarschaftshilfeverein Wurmlingen hat ein arbeits- und ereignisreiches Jahr 2015 hinter sich, unter
anderem gelang die Aufnahme des Wurmlinger Kleiderbörsenteams in die Vereinsstruktur.
Das wurde bei der Jahreshauptversammlung deutlich, zu der am Freitagabend rund
40 Vereinsmitglieder und Interessierte gekommen waren. Die Vorstandswahlen verliefen äußerst harmonisch.
„Sehr arbeitsreich, aber auch sehr erfolgreich“, so fasste Bürgermeister Klaus Schellenberg, der auch Vorsitzender
der Nachbarschaftshilfe ist, das abgelaufene Geschäftsjahr 2015 zusammen. Die Arbeitsstunden des Vereins, der sich
um kranke und bedürftige Menschen kümmert, eine Ferienbetreuung für Kinder anbietet und neuerdings auch dem
Kleiderbörsenteam eine Heimat bietet, haben sich im vergangenen Jahr deutlich erhöht: von 2600 auf 4400 Stunden.
„Das zeigt, dass der Verein ein gutes Angebot darstellt und wir in unserer Gemeinde einen Bedarf haben“, sagte Schellenberg.
Die Spenden, die der Verein auch von Privatleuten erhalte, verdeutliche die Akzeptanz in der Bevölkerung.
Weil die Arbeitsstunden der Helferinnen und Helfer stetig zugenommen haben, ist der Verein dazu übergegangen,
aus der bisherigen Aufwandsentschädigung zumindest teilweise sogenannte geringfügige Beschäftigungsverhältnisse
mit Mindestlohn zu machen. „Aber auch die Helfer, die Aufwandsentschädigung erhalten, bekommen 8,50 Euro pro
Stunde“, betonte Schellenberg.

Wie arbeitsreich und beliebt auch die Wurmlinger Kleiderbörsen sind, davon vermittelte Cornelia Liebermann, neu im
Team, einen Eindruck. Einsatzleiterinnen Regina Zepf und Regina Epple gaben Einblick in die konkrete Arbeit der Nachbarschaftshelfer.
Monatlich werden 35 bis 40 Personen von etwa 25 bis 30 Helfern betreut. „2015 war für uns ein Superjahr“, betonen
die engagierten Frauen. Dass die Anzahl der Arbeitsstunden im laufenden Jahr noch einmal so stark ansteigen könnte
wie im vergangenen Jahr, bezweifeln die beiden jedoch.
Trotzdem ist der Verein stets auf der Suche nach weiteren Helfern: „Sprechen Sie uns einfach an, und dann schauen
wir mal, was machbar ist“, sagte Regina Zepf. Den Kassenbericht legte Kassierer Alois Schöndienst vor.
Auch aus seiner Sicht war das Jahr sehr ereignisreich, durch die vielen Arbeitsstunden mit vielen Buchungen verbunden.
„Da stecken richtig Zahlen dahinter“, ergänzte dann auch Kassenprüfer Georg Sattler, der Alois Schöndienst -
bis auf eine kleine Ausnahme im Bereich Kleiderbörse, die aber nachgereicht wird - eine einwandfreie Kassenführung
bescheinigte. Der komplette Vorstand wurden dann auch von der Versammlung entlastet.
Als Termin gab Vorsitzender Klaus Schellenberg noch eine Besichtigungsfahrt bekannt: Am 29. Juli wird der Verein ein
Seniorenwohnprojekt bei Sigmaringen anschauen.
Der Vereinsvorstand
Die Vorstandswahlen im Nachbarschaftshilfeverein finden alle zwei Jahre statt.
Alle Vorstandsmitglieder sind in der Sitzung am Montag einstimmig gewählt worden:

  • Vorsitzender Klaus Schellenberg,
  • Stellvertretende Vorsitzende Maurice Stephan und Andreas Wagner,
  • Kassierer Alois Schöndienst,
  • Schriftführerin Traudl Schmitt,
  • Kassenprüfer Beatrix Bacher und Georg Sattler,
  • Beisitzer Jutta Braun, Cornelia Liebermann, Hans Weber, Verena Jeromin, Traudl Hipp, Brigitte Schwab, Adelheid Volle und Elke Jung.

Aus der Vorstandsarbeit verabschiedet haben sich Cornelia Marek und Arnold Müller.
Nachbarschaftshilfe JHV 2016

Text und Bild: Sarah-Lena Gombert


 Helfertreffen am 23.02.2016 in der Vogtey

Auch in diesem Jahr hat die Nachbarschaftshilfe (gegründet 2012) ihre aktiv Tätigen zu einem „Helfertreffen“ eingeladen. Die Helferinnen und Helfer kamen sehr zahlreich und erlebten einen rundum gelungenen Abend, informativ und unterhaltsam.

Wiederum hatten fleißige Hände mit offensichtlicher Freude fürs leibliche Wohl gesorgt. Vorsitzender Schellenberg begrüßte die Anwesenden und hob die Bedeutung des Zusammentreffens hervor, gehe es doch besonders darum, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich über die gemachten Erfahrungen auszutauschen und nicht zuletzt darum, gemeinsam einen unterhaltsamen Abend zu verbringen, der den Zusammenhalt stärken soll. Ganz besonders bedankte er sich für geleistete 4000 Einsatzstunden im abgelaufenen Jahr, was vergleichsweise etwa drei Vollzeitstellen entspräche. Lob und Anerkennung gab es für das tolle und unkomplizierte Miteinander.

Den weiteren Part übernahm Einsatzleiterin Regina Epple, auch für ihre Kollegin Regina Zepf, die sich aus dringendem Grund entschuldigen musste. Sie begrüßte die zahlreichen Besucher, besonders auch die Ausschussmitglieder. So lernen auch diese die aktiven und pflichtbewussten Helfer persönlich kennen. Übergeordnetes Thema des Abends war „Leben“, zu dem es eine besinnliche Geschichte gab. .

Durch den Verlust von mehreren Kunden, bedingt durch Wegzug, Aufenthalt in einem Pflegeheim, Ganztagsbetreuung oder Tod, ist ein kleiner Stillstand eingetreten. Diese Tatsachen zeigen uns, dass wir nicht nur eine wachsende Gemeinschaft sind. Bis jetzt wurden über 90 hilfesuchende Personen betreut und 40 Helfer waren dafür in den unterschiedlichsten Einsätzen.

Neben neuen Vereinsmitgliedern (derzeit 151) bittet Frau Epple, auch Helfer zu werben, die für ihren Einsatz eine Entschädigung bekommen und dringend benötigt werden. Ihr Aufruf: „Bleibt uns treu, denn unsere Arbeit wird in unserer Gemeinde gebraucht und geschätzt.

Sie berichtete auch von den besuchten Fortbildungen, insbesondere von Frau Schreiber-Winkler, die den Übungsleiterschein beim DRK machte.

Auch die Unterhaltung kam nicht zu kurz: Claudia Schreiber-Winkler trug ihr Mundartgedicht „Markttag“ vor, Lothar Heim las die Geschichte „Was ist eigentlich ein Mensch“ und erheiterte die Anwesenden mit diesem Schulaufsatz eines Drittklässlers.

Bis weit in den Abend hinein saß die Gruppe noch kameradschaftlich und in heiterer Stimmung beieinander.